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1989 – GLÜCKLICHE TAGE Heike Müller-Merten Von Rittern und Rebellen Die Friedliche Revolution 1989 fand auch in den Theatern der DDR statt – auf sehr unterschiedliche Weise. Die Zeitreise einer Beteiligten von Karl-Marx-Stadt über Dresden bis nach Leipzig
Der Auszug aus Ägypten Ein Gespräch mit Wolfgang Engel, Matthias Lilienthal und Hasko Weber über 20 Jahre Nachwende, den Weg von Ost nach West und zurück, den Umgang mit Stasi-Mitarbeitern und die 40 Jahre, die es zum Ankommen braucht
Thomas Brussig Darf man über die Stasi lachen? Seit «Helden wie wir», Thomas Brussigs Mauer-Stück, darf man
Christine Wahl «Lasst uns doch alle gemeinsam den Rechtsweg gehen!» ... meinte Gregor Gysi 1989 im Deutschen Theater. Ein Fundstücke-Report aus den Archiven Ost-Berliner Theater
Eine Grenze verschwindet – Fotos von Arno Declair DAS THEATER DES JAHRES «Ich glaube an die produktiven Nester» Ein Gespräch mit Frank Baumbauer, dem scheidenden Intendanten der Münchner Kammerspiele, über die Geheimnisse einer erfolgreichen Intendanz
DIE SPIELER DES JAHRES Vier Elogen ... ... auf die Schauspielerin des Jahres, Birgit Minichmayr, von ihren Mitspielern: Samuel Finzi, Lars Eidinger, Werner Wölbern und Nicholas Ofczarek
Martin Krumbholz Entschieden selbstbestimmt Rasanter Spätstart: Kathleen Morgeneyer, die Nina in Jürgen Goschs «Möwe» und Nachwuchsschauspielerin des Jahres
Eva Behrendt Voll auf die Zwölf Der Schauspieler des Jahres, Alexander Scheer, wäre lieber Popstar
Joachim Meyerhoff Werthers Lücke Joachim Meyerhoff ist nicht nur zweitplatzierter Schauspieler des Jahres, er kann auch vom Spielen erzählen – «Alle Toten fliegen hoch»
DER BÜHNENBILDNER DES JAHRES Barbara Burckhardt Herr K. und Herr K. Für Andreas Kriegenburg ist der Bühnenbildner der Visionär, der Regisseur der Praktiker – ein Gesprächsporträt
DIE INSZENIERUNG DES JAHRES Michael Eberth «Das Ordentliche müsst ihr nicht spielen. Das kommt von allein» Jürgen Gosch probt Tschechows «Möwe» – ein Protokoll
DIE DRAMATIKER 6 DES JAHRES Elfriede Jelinek Gesprochen und beglaubigt Eine Dankesrede zur Verleihung des Mülheimer Theaterpreises an «Rechnitz (Der Würgeengel)», das deutschsprachige Stück des Jahres
«London ist eine gewaltbereite Stadt» Ein Gespräch mit dem ausländischen Autor des Jahres, Dennis Kelly, über verlorene Illusionen im England nach der Finanzkrise
DIE NULLER JAHRE Franz Wille Gute Zeiten, schlechte Zeiten Über bröckelnde Identitäten, Alltagsethnografen und Sinndefizite im Theater des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend
DIE HÖHEPUNKTE DES JAHRES 41 Kritiker nennen Höhepunkte der Saison 2008/09
Auswertung: Ein Salut ...
Und es siegte noch: Christoph Schlingensief
DIE NEUEN STÜCKE DER NEUEN SPIELZEIT
Sonja Anders über Lukas Bärfuss’ «Öl» Karl Baratta über Thomas Bernhards «In der Höhe, Rettungsversuch, Unsinn» Malte Jelden über Gianina Cãrbunarius «Sold out» Esther Holland-Merten über Henriette Dushes «Menschen bei der Arbeit» Andrea Koschwitz über Thomas Freyers «Im Rücken die Stadt» Frank Behnke über Tom Lanoyes «Atropa – Die Rache des Friedens» Robert Koall über Dirk Lauckes «Für alle reicht es nicht» Ingoh Brux über Marius von Mayenburgs «Freie Sicht» Bernd Stegemann über Falk Richters «Trust» Andreas Beck über Kevin Rittbergers «Kassandra oder Die Welt als Ende der Vorstellung» Thomas Laue über Simon Stephens’ «Trial of Ubu» Marie Rötzer über Simon Stephens’/Mark Eitzels «Marine Parade» Andreas Erdmann über Nis-Momme Stockmanns «Das blaue, blaue Meer» Christian Holtzhauer über Ulrike Syhas «Fracht (Nautisches Denken I-IV)» Judith Gerstenberg über Robert Thalheims/Kolja Mensings «Moschee. Eine szenische Rekonstruktion» Josef Mackert über Felicia Zellers «Gespräche mit Astronauten» Uraufführungen und deutschsprachige Erstaufführungen der neuen Spielzeit
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